Gästebuch

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IHR HUND WIRD SIE BEGEISTERN.... UND DAS IST TATSÄCHLICH SO!

Die Geschichte von Nando (3 Jahre und 10 Monate)
und das Fehlverhalten seines Hundeführers:

Nando kam mit 11 Wochen zu uns. Er sollte als Hofhund unseren Betrieb bewachen. Wir traten einem Verein bei. Dort versuchte ich mich als Hundeführerin. Ich muss dazu sagen, dass ich noch nie einen Hund erzogen habe (diese Aufgabe wurde mir auferlegt, nachdem meine Familie dann doch nicht die Zeit hatte, unseren lieb gewonnenen Rotti zu erziehen). Aus dem Hundesportverein bin ich wieder ausgetreten; damals hätte ich schon in eine Hundeschule gehen sollen.

Nando wurde gegenüber Artgenossen jeglicher Art immer aggressiver. Er war für mich nicht mehr zu bändigen. Zweimal ging er auf einen Airdale Terrier in unserer Nachbarschaft los. Ich ging mit ihm nur noch Wege, wo die Wahrscheinlichkeit sehr gering war, auf andere Hunde zu treffen. Spaziergänge konnte ich nicht mehr genießen. Im Auto rastete er aus, sobald ein anderer Hund zu sehen war und er wäre am Liebsten durch unsere Terrassentür gesprungen, sobald sich irgend etwas auf dem Fußgängerweg bewegte.

Vor längerer Zeit hatte ich mir einen Artikel über Herrn Heßling aus unserer Tageszeitung ausgeschnitten. Ich entschied dann: jetzt muss etwas passieren oder wir müssen uns von Nando trennen. Verzweifelt wandte ich mich an die Hundeschule Heßling (sehr ansprechende Internet-Präsentation). Sehr schnell bekamen wir einen Termin. Herr Heßling schätzte mich sofort richtig ein: viel zu sensibel und inkonsequent. Nach einem netten, ausführlichen Gespräch entschlossen wir uns, Nando an einem Umerziehungskurs ohne mich teilnehmen zu lassen, wobei Herr Heßling auch ganz deutlich sagte, wenn ich mich danach nicht richtig einbringe, können wir unser Geld auch in den Ofen werfen. Ich hatte absolutes Vertrauen und ein gutes Gefühl. Das war die beste Entscheidung die wir treffen konnten.

Nach 6 Wochen kam der der Anruf: Sie können Nando abholen, alles ist gut. Ich entschied mich dann dafür, statt 3 Tage Einarbeitung eine ganze Woche dort zu bleiben. Und auch diese Entscheidung war richtig.

Zuerst wurde mir ein Video gezeigt. Ich konnte es kaum glauben, unser Nando war nicht wieder zu erkennen. Platz, Sitz, Hierhin, Bleib Sitz, Bleib Platz unter Ablenkung, Nando im Freigehege, mit vielen anderen Hunden auf dem Übungsplatz und keine Aggressionen gegenüber anderen Hunden auf dem Übungsplatz. Nando war jetzt ein gut erzogener Hund und nun musste ich ran. Er testete mich sofort aus (man kann ja mal versuchen, ob Frauchen noch genauso blöd ist wie früher). Dank seiner kompetenten und netten Ausbilderin Dunja lernte ich in dieser Woche, mich konsequent durchzusetzen.

Ich durfte dann völlig unkompliziert in einer Gruppe unter Leitung von Frau Kleier an den Übungsstunden mit vielen anderen Hunden teilnehmen. Mit viel Sachverstand, konstruktiver Kritik, Geduld und Freundlichkeit wurde mir sehr viel beigebracht. (Die anderen Hundebesitzer hörten bestimmt jedes Mal mein Herzklopfen). Dies alles war sehr hart für mich, aber ich entwickelte auch Ehrgeiz. Ich musste es schaffen. Und dann das Highlight am letzten Tag: Wir fuhren mit 8 Hunden nach Oldenburg in die Innenstadt. Kaum zu glauben, Nando und auch alle anderen Hunde liefen gut erzogen durch die Stadt. Sämtliche Kommandos wurden brav ausgeführt - alles lief sehr gut. Ein Passant kam auf mich zu und sagte: Ihr Rottweiler ist ja gut erzogen. Darüber habe ich mich sehr gefreut und dann zum Abschluss noch ein dickes Lob von Frau Kleier. Juhu...

Zuhause meinte Nando, mich wieder austesten zu müssen. Falsch gedacht; ich habe sämtliches Erlerntes konsequent befolgt. Wir haben jetzt einen gut erzogenen tollen Rottweiler. Spaziergänge machen wieder Spaß, Frauchen ist entspannt, Nando ist entspannt und das Schönste: wir können ihn überall mit hinnehmen. Hätte ich das bloß schon früher gemacht, mir wäre viel erspart geblieben.

Das alles habe ich der Hundeschule Heßling zu verdanken. Ich bedanke mich auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich bei Fam. Heßling, Dunja und Frau Kleier, ohne deren Hilfe wir Nando wahrscheinlich nicht mehr hätten. Gut, dass es DIESE Hundeschule gibt.

Ganz liebe und dankbare Grüße aus Jork
Marina Wegener

Sehr geehrter Herr Heßling, liebes Heßling-Team,
es ist jetzt knapp 4 Wochen her, seit wir bei Ihnen den 10-tägigen „Sylvesterlehrgang“ mitgemacht haben. Ich betone wir, denn im Nachhinein müssen wir Ihrer Aussage zustimmen, dass Schwierigkeiten mit einem Hund meistens am Hundeführer liegen.
In der ersten Einführungsstunde, in der alle Teilnehmer einerseits gespannt wie Flitzebogen, andererseits skeptisch aber auch voller Hoffnung waren, sagten Sie uns, ich zitiere:

Skotti

„Wenn Sie alles so machen, wie wir es Ihnen sagen, werden Sie Erfolg haben, wenn Sie zweifeln und mit uns diskutieren, dann nicht. Halten Sie sich an unsere Empfehlungen, dann werden Sie nach 10 Tagen mit Ihrem Hund z.B.
- ohne Leine durch die Stadt gehen können,
- ohne Leine durch den Wald spazieren,
- ohne Probleme anderen Hunden begegnen und
- Ihren Hund ohne Probleme, z.B. vor einem
  Geschäft, ablegen können und
- Sie werden einen fröhlichen, ausgeglichenen Hund
  haben, der Katzen, Rehe, Hasen,
- Jogger usw. in Ruhe lässt“
Wir sind jetzt wie gesagt 4 Wochen zuhause und können das bestätigen und Positives berichten. Der Stand der Ausbildung und des Gehorsams unseres Flats Skotti hat sich doch deutlich gebessert und bis heute gehalten. Ja man kann sagen, er wird täglich besser. Wir haben uns Ihren Rat zu Herzen genommen, nicht nachzulassen und wie gelernt konsequent weiter zu handeln.
Seit wir wieder zu Hause sind ist Skotti schon noch mal entwischt. Und zwar gleich am ersten Tag. Er kommt aber nach Doppelpfiff sofort. Dazu muss man sagen, wir wohnen direkt an einem Wild- (Rehe, Hasen…) reichen Gebiet und da sind die Versuchungen schon riesig und oft plötzlich. Im Übrigen hört er in den meisten Situationen prima. Im Gegensatz zu früher kein Vergleich, was ein ziemliches Erstaunen der hiesigen Hundebesitzer hervorrief, die ihn vorher schon kannten.
Wir sind sehr zuversichtlich, dass dies so bleibt und denken immer an Ihre Empfehlungen. Das Vertrauen in den Hund ist enorm gestiegen und ich glaube umgekehrt auch.
An dieser Stelle möchten wir uns deshalb noch einmal recht herzlich bedanken und Ihnen allen ein ehrliches Lob aussprechen. Ein Lob von Laien zwar, aber immerhin. Nirgendwo vorher sind wir Trainern begegnet, die dermaßen professionell und gelassen, konsequent und streng, aber trotzdem stets auch liebevoll zu den Hunden und immer freundlich zu Herrchen und Frauchen waren. Und vor allem, die nicht nur die üblichen „weisen Ratschläge parat hatten“ sondern selbst vorgemacht haben, wie es geht und plausibel begründen konnten, warum es geht. Wir werden- und haben es bereits schon- Ihre Hundeschule gern und voller Überzeugung weiterempfehlen.
Bitte grüßen Sie deshalb auch ganz herzlich die uns betreuenden Ausbilder Frau Kleier, die die Prüfung zum Hundeführerschein abgenommen hat und insbesondere Frau Gehre, die für unsere Gruppe zuständig war.
Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Räther  (Januar 2008)
Paul, unser Energiebündel!

Dass Paul zu uns kam, hat eine Vorgeschichte. Unser Vater starb an einem Krebsleiden. Einen Tag vor seiner Beisetzung verloren wir auch unseren Berner Sennenhund aufgrund einer Krebskrank-heit. Wir waren uns einig, dass in nächster Zeit Reisen im Vordergrund stehen sollte. Ein Tier, Hund, war somit kein Thema.

Mein Mann kam mit der Situation besser zurecht als ich. Um meine Trauer zu bewältigen, entschloss ich mich, das Velberter Tierheim aufzusuchen, um dort Hunde auszuführen. Durch unseren Berner Sennenhund hatte ich einige Erfahrung gesammelt, mit Hunden umzugehen.

Der Erste, der mir anvertraut wurde, war Paul, unser Mali, 2 Jahre alt, aus Spanien kommend, voller Energie, Lebensfreude und Neugierde. Diese Kombination hatte zur Folge, dass er kaum zu bändigen war, da er über keinerlei Erziehung verfügte. Selbst die einfachsten Dinge wie Sitz, Platz, Fuß, ganz zu schweigen von Hierhin, was sich sehr zum Nachteil erweisen sollte, waren ihm fremd.

Wie üblich gibt es in den Tierheimen beim Ausführen der Hunde Doppelleinen. Paul begrüßt einen anderen RüdenDie eine Leine wird um den Körper gehängt, die andere eingehakt. Aus Sicherheitsgründen ist das erforderlich. So wurde ich Gefangene unseres Hundes. Aus dem Tierheim heraus, Paul voran, die Leine straff gespannt, mich in seine vorgegebene Richtung ziehend. Im ebenen Gelände war es zu bewältigen. Die erste Herausforderung war ein Trampelpfad, schmal, abfallend, mit Steinchen übersät. Paul zeigte mir, wie schnell das Gelände zu überwinden war. Paul voran. Ich rutschend, soweit es ging zurückziehend und Kommando gebend, Fuß, Fuß, Fuß hinterher. Glücklich war ich darüber, dass es mit anderen Hunden, allem Anschein nach, kein Problem geben wird. Es folgte eine Phase der ziehenden Ruhe, bis zu einem abfallenden Waldgelände, 30 bis 45 Grad. Waldweg wechselte mit Schotterweg, ausgetreten und zerfurcht. Das Powerpaket voran, ich mich absichernd von einem Baum zum anderen. 1 1/2 Stunden, ohne Ruhephase, sehr anstrengend. Selbst eine Lederleine zerriss, als ich ihn zurückhalten wollte, seine Artgenossen zu begrüßen.

In den nächsten Wochen habe ich mich bemüht, mit Paul zu arbeiten. Wie sagt man: Er war willig, hatte aber seinen eigenen Kopf. Hier und da stellten sich Erfolge ein, solange er nicht überfordert war und nichts Anderes sein Interesse weckte.

Nach 5, 6 Wochen gingen mein Mann und ich gemeinsam. Das Tierheimpersonal bat uns, einen weiteren Hund mit auszuführen. Es war Hermes, der Zellengenosse von Paul, auch ein Belgischer Schäferhund aus Spanien. Wir kamen nach dem Spaziergang nach Hause, brauchten ein "Erholungsbad" und überlegten hin und her, ob wir uns das antun wollen. Die Entscheidung war aber schon pro Hund gefallen. Voraussetzung musste sein, eine grundsolide Ausbildung, die es ermöglicht, den Hund frei und ohne Stress laufen zu lassen.

Paul genießt den Spaziergang im Rudel

Sehr kurzfristig und mit einer eingeräumten verlängerten Anmeldefrist, ganz unbürokratisch, nahmen wir am 11. Juli 2007 das 10tägige Trainingsangebot der Hundeschule Heßling auf. Heute können wir allen nur danken, die geholfen haben, aus einem unkontrollierbaren Powerpaket ein kontrollierbares Powerpaket, ohne Jagdambitionen und auf Kommandos hörend, gemacht zu haben.

Jeder Spaziergang mit Paul, allein und in der Gruppe mit vielen anderen Hunden, ist purer Spaß. Er liebt seine Freiheit und weiß, was er darf und was nicht.

Wir können uns nur bedanken für Ihre Hilfe, die zuvorkommenden und immer unterstützenden Trainingsleiterin-nen, die Unterbringung auf Gut Harlinghausen und bei Ihnen, Herr Heßling, für Ihre unnachahmliche Art, Tier und Mensch zu analysieren und Hilfen anzubieten.
Wir freuen uns auf ein paar weitere Urlaubstage in der Wesermarsch.
Mit herzlichen Grüßen Friederike Hück und Reinhard Sudholt
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