Gästebuch

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Glück im Unglück

Anfang Juni 2004 erlitt ich einen Unfall, durch den ich mich 8 Wochen lang nur mit Gehhilfen fortbewegen konnte. Ein Gassi gehen mit meiner Hündin "Sheila" war auch Krücken stören Sheila nichtunmöglich und so musste ein "Gassigehdienst" organisiert werden. 9 verschiedene Hundehalter holten  "Sheila" dreimal täglich zu Hause ab und alle waren voll des Lobes, wie gehorsam und lieb sie war. Jeder konnte sie überall problemlos sogar ohne Leine laufen lassen.

Vor eineinhalb Jahren hätte dies noch ganz anders ausgesehen und es wäre sicher sehr schwer gewesen, für eine so lange Zeit eine Betreuung für meine Hündin zu finden. Damals reagierte "Sheila" - vor allem bei Dunkelheit - anderen Hunden gegenüber oftmals recht aggressiv, außerdem zog sie sehr stark an der Leine und "bei Fuß" gehen war ihr ein Fremdwort.

So danke ich jetzt manchmal dem Schicksal, dass ich Ende Januar 2003  einen "Erziehungskurs" mit "Sheila" in der Hundeschule Heßling besucht  und wir gemeinsam sogar den Hundeführerschein bestanden hatten. Es ist eigentlich immer wichtig, einen gut erzogenen Hund zu haben, aber wie wichtig es wirklich ist, erkennt man erst in solchen Ausnahmesituationen. Deshalb kann ich nur jedem empfehlen, seinen Hund gut zu erziehen - und das lernt man hervorragend in der Hundeschule Heßling!

DANKE an das Ausbildungsteam sagen Monika Schliemann und "Sheila"

Neufundländerdame Leilah

DIE "WILDE LEILAH ..."
Bei meinem ersten Gespräch mit Frau Heßling war ich noch ziemlich ratlos, wenn nicht sogar ein wenig verzweifelt.
 
Der Grund war unsere, zur damaligen Zeit 18 Monate alte Neufundländer-Hündin "Leilah". Obwohl wir in unserem, schon etwas längerem Leben schon einige Hunde großgezogen und auch erzogen hatten  (Dogge, Bernhardiner, Hovawart), kamen wir mit dieser jungen Dame überhaupt nicht zurecht.
 
Uns war schon im Nachhinein bewusst, dass, als sie mit 8 Wochen zu uns kam, etwas turbulente Verhältnisse in unserer Familie herrschten, die vorher aber nicht abzusehen waren, die man aber nicht ändern konnte.
 
 "Leilah" war von Anfang an ein unwahrscheinliches Temperamentsbündel, was kaum zu bändigen war, selbst unser Tierarzt staunte darüber.
Wir gingen frühzeitig mit ihr zur Welpenspielstunde, wo sie gleich den Beinamen "die wilde Leilah" erhielt. Es war eine so genannte "alternative Hundeschule"!  Wir versprachen uns eigentlich davon nur Gutes! Nach kurzer Zeit gab man uns aber zu verstehen, dass "Leilah" nun doch zu groß und zu mächtig für die Anderen wäre und empfahl uns den Einzelunterricht.
Es folgte ein Unterricht, der nur auf Belohnung mit Leckerlis aufgebaut war, was zur Folge hatte, dass unsere " Wilde"* nur hörte, wenn es etwas zu kauen gab. Das ging so weit, das sie auf ein Kommando uns erst einmal umkreiste, um zu riechen was es gab. Meine Einwände in der Hundeschule, von wegen der ständigen Leckerlis stießen auf taube Ohren.
Inzwischen war sie eine kräftige junge Dame von etwa 60 kg und setzte ihre Kräfte sehr bewusst ein, wenn sie ihren Willen durchsetzen wollte, auch oder gerade innerhalb der Familie. Das ging nicht ohne Blessuren ab. Jeder Spaziergang (nur mit Halti) mit ihr wurde zur Qual, sie hörte immer weniger und bald hatten wir uns daran gewöhnt, möglichst nur noch mit ihr zu gehen, wenn wenig Leute auf der Straße waren.
Sie ließ kaum noch jemanden ins Haus, ihre Dominanz erschien uns langsam gefährlich und uns wurde bewusst. dass sie zu einer unkontrollierten Waffe würde, wenn wir sie nicht in den Griff bekämen.
Da wir nun mit der alternativen Hundeschule nicht so gute Erfahrungen gemacht hatten, wurde das Internet nach Hundeschulen mit anderen Erziehungskonzepten durchforstet. Zwei Schulen kamen in engere Auswahl und nachdem wir einige Abhandlungen von Herrn Heßling gelesen hatten, fiel die Entscheidung für den "Singlekurs" in seiner Schule.  "Leilah" kam für einige Wochen zu Heßling’s. Es fiel uns sehr schwer, denn trotz aller Schwierigkeiten liebten wir unser Monster sehr, es war uns aber auch bewusst, dass es so nicht weiter gehen konnte. Sicher keine leichte Zeit für Heßling’s und ihr Team, für "Leilah" aber auch für uns. Jede Woche ein Telefonat und ein wenig mehr Hoffnung auf einen erzogenen Hund!
aus der wilden ist nun die zahme Leilah geworden!Dann war es so weit, wir fuhren ein Woche in die Hundeschule Heßling, um zu lernen!!! "Leilah" hatte ihre Ausbildung abgeschlossen berichtete ihre Trainerin mir am Telefon, wir mussten nun den richtigen Umgang mit ihr üben. Ich denke, wir waren nach Anfangsschwierigkeiten gelehrige Schüler und nach einer Woche fuhren wir dann mit unserer Neufi-Dame wieder nach Hause. Sehr gespannt waren wir, wie es zu Hause funktionieren würde. Die erste Woche verlief ohne Probleme, "Leilah" benahm sich vorbildlich. In der zweiten Woche begann sie uns auszutesten. Wir hatten aber gut aufgepasst und mit telefonischer Hilfe ihrer Trainerin Frau Kleier, bei der ich mich an dieser Stelle ganz besonders bedanken möchte, behielten wir sie im Griff.
Der Alltag ist nun wieder eingekehrt, aus der "wilden", ist eine "milde Leilah" geworden. Sie hört aufs Wort, die Spaziergänge (ohne Leine) sind eine Erholung, sie benimmt sich anständig, wenn jemand ins Haus kommt, kurz und gut: das Leben mit ihr macht einfach nur Freude.
Ich möchte noch betonen, dass "Leilah" sich trotz ihrer Umerziehung bei Heßlings sehr wohl gefühlt hat, dass konnten wir bei unserem einwöchigen Aufenthalt schon feststellen. In einigen Wochen wird sie  kurz als Pensionsgast dort sein und wir sind sehr froh, denn wir wissen, dass es ihr dort gut geht und sie von Fachleuten betreut wird.
Danke der Hundeschule Heßling mit ihrem gesamten Team!!!
M.und B.Ahmadinejad  und  die "milde Leilah"  (im Juli 2004)

Liebe Familie Heßling,

wie versprochen, kommt jetzt eine kleine Geschichte für alle Leute, die an der Erziehung in der Hundeschule Heßling zweifeln.
Im Mai 1994 zog unser Bouvierrüde "Bouchon" bei uns ein, er war gerade 9 1/2 Wochen alt und wie alle Welpen furchtbar niedlich. Die Erziehung war zunächst kein Problem, er lernte sehr gut und mit Freude. Doch mit 9 Monaten gefielt es ihm plötzlich, auf den Sparziergängen Vollgas zu geben und ca. 1 km weit zu laufen, um dann umzudrehen und genauso schnell zurückzukommen. Alles was sich bewege, wurde verfolgt, egal ob es Mensch, Trecker, Wild oder Fahrradfahrer waren.
Im Februar 1995 kam unsre Bouvierhündin "Donna" dazu, damals 6 Monate alt. Auch sie nahm die Verfolgungsrennen mit Begeisterung auf. Ansonsten waren es zwei sehr liebenswürdige Hunde, die keine Aggressionen zeigten,  Doch mit ihnen an der Leine spazieren zu gehen, war ein Abenteuer. Vorher schickten wir Stoßgebete zum Himmel: hoffentlich begegnen wir nichts und niemandem! Wenn doch, konnte es gut sein, dass wir einen hübschen Salto machten und im Dreck lagen, zusammen hatte man ja ungefähr 90 kg Hund an der Leine. 
Nach einem Urlaub auf Romo im Mai 1997 hatten wir endlich genug. Sie hatten dort angefangen, am Strand Autos zu jagen und verbellten im Auto ohrenbetäubend alles, was sich außerhalb bewegte.
Eine Woche später brachten wir sie in die Hundeschule Heßling. Es wurde uns natürlich von allen Seiten ein schlechtes Gewissen gemacht, weil wir unsere Hunde so einfach alleine in eine Schule gaben. Alle Leute wissen sowie alles "besser".
Wir erinnern uns noch gut an Herrn Heßlings Worte "Wenn Sie zu Hause anschließend nicht konsequent weiter trainieren, können Sie Ihr Geld auch ins Feuer werfen", natürlich hatte er recht!
3 Wochen blieben unsere beiden allein in der Schule. Anschließend kamen wir für 4 Tage dazu. Unsere Hunde fanden wir GLÜCKLICH, GUT GEPFLEGT und WOHLERZOGEN vor. Zuerst wurde uns von den beiden berichtet und ein Video gezeigt. Wir trauten kaum unseren Augen: unsere Hunde VORBILDLICH bei Fuß gehend durch die Stadt!!! etc.
Dann wurden wir zusammen mit unseren Hunden unterrichtet (die Deppen waren ja wir und mussten nun lernen, uns richtig zu verhalten). Es gab Einzelstunden und Gruppenunterricht. Zuerst im Schulgebäude, in er Feldmark und dann in der Stadt. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht und wir haben sehr viel dazugelernt. Das war Erholung und Urlaub pur mit beiden Hunden. Zuhause angekommen war vor allem "Bouchon" der Meinung, er könnte so weitermachten wie bisher. Aber weit gefehlt, denn Frauchen hatte dazugelernt.!!! Er hat wirklich alles probiert, aber mit absoluter Konsequenz haben wir uns durchgesetzt und somit nun seit 6 Jahren zwei wohlerzogene Hunde, die wir überall hin mitnehmen können, Wir stoßen auf positive Resonanz, alle Leute sind wirklich beeindruck.
Die Hunde genießen seitdem ungeahnte Freiheiten, sind kaum angeleint (an der Straße natürlich immer) und werden überall mitgenommen. Wir sind seitdem rundherum glücklich mit unseren Hunden und sie sind es auch. Wir können die Hundeschule Heßling uneingeschränkt weiter empfehlen.
Leider ist unsere "Donna" im März 2003 an Leberkrebs verstorben. Damit nun wieder Leben in unser Haus kommt, werden wir uns einen neuen Welpen holen. Wenn irgendwelche Probleme mit der Erziehung auftreten sollten, werden wir uns ganz schnell an Familie Heßling wenden oder zur Schule fahren!

Viele Grüße von Margit Kollhoff und Bärbel Salmen (Mai 2003)

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